Sedona Dörrgerät TESTSIEGER ETM Testmagazin 7 Dörrgeräte im Vergleichstest Heft 07/2012

Testsieger beim Dörrgeräte-Test vom ETM Testmagazin ist das Sedona Dörrgerät

8. Juli 2012

Das ETM Testmagazin hat erneut Dörrgeräte getestet. Beim letzten Test (damals lautete der Name des Testmagazins noch emporio) im Jahr 2008 hat der Excalibur als Testsieger abgeschnitten. Dieses Mal landete das Sedona Dörrgerät mit 96,2% und der Note „sehr gut“ auf dem ersten Platz und ist damit der Testsieger unter den getesteten sieben Dörrgeräten. Auf Platz 2 folgt mit 93,8% sehr dicht und ebenfalls mit „sehr gut“ bewertet der Excalibur Trockner. Für die genauen Unterschiede zwischen dem Sedona Dörrgerät und dem Excalibur Trockner empfehle ich Ihnen unseren Blog-Beitrag aus dem Jahr 2011.

Warum man Produkttests nur bedingt vertrauen kann?
1.) Getestet wurden Dörrgeräte zwischen 50 und 400 EUR, kein Automagazin würde in einem Test einen VW Polo mit einem Porsche vergleichen und dann die unglaubliche Aussage treffen: „Der Porsche ist Testsieger dicht gefolgt vom VW Polo, der vor allem in puncto Preis überzeigen konnte“ 😉

2.) Das ETM Testmagazin schreibt in seiner aktuellen Ausgabe auf der Homepage folgendes:
Ein Dörrgerät im Test besitzt keinerlei Auswahlmöglichkeit in den Einstellungen, ein anderes hingegen bietet mit stufenloser Temperatureinstellung das Dörren in Rohkostqualität.

Wenn man dann den Test näher betrachtet, fällt auf, dass hier nicht gründlich recherchiert wurde! Denn sowohl Excalibur, Sedona, Ezidri, Westfalia, MIA und auch Biosec bieten eine stufenlose Temperaturwahl und die Möglichkeit des Trocknens in Rohkost-Qualität. Also 6 von 7 Geräten bieten die Möglichkeit in Rohkost-Qualität zu dörren und nicht ein Gerät!

Wer in Rohkost-Qualität trocknen möchte, kann also auch zu einem günstigeren Dörrgerät greifen. Wer aber fortgeschrittene Rohkost-Rezepte, wie „Rohkost-Cräcker“, „Esener Brot“ oder Fruchtleder selber herstellen möchte benötigt ein Dörrgerät mit horizontaler Luftverteilung, wie bspw. das Sedona oder Excalibur Dörrgerät. Der horizontale Luftstrom sorgt für eine gleichmässige und effektivere Trocknung aller Etagen, auch wenn die einzelnen Gitter-Etagen komplett belegt sind und damit keine Luftzirkulation von unten nach oben ermöglichen. Die horizontale Luftströmung sorgt dafür, dass die mit Feuchtigkeit gesättigte warme Luft nach außen abgegeben und nicht erst über die höher liegenden Etagen geleitet wird.

Kundenmeinungen zum Sedona Dörrgerät

Kundenmeinungen zum Excalibur Dörrgerät

Hier sehen Sie unser Video zum Sedona Dörrgerät, welches Ihnen die Funktionalität und die Besonderheiten aufzeigt:

Welche Erfahrungen haben Sie mit Ihrem Dörrgerät gemacht? Nutzen Sie es nur saisonal oder das ganze Jahr? Was trocknen Sie am häufigsten? Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungsberichte!

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Simon Bodzioch beschäftigt sich seit 1998 mit den Themen "natürliche Gesundheit" und vegane Rohkost. Der PGS® Blog bietet Ihnen kostenlose Tipps, Rezepte, Videos und informiert über Produktneuheiten. Erfahren Sie, wie Sie Ihren Obst-, Gemüse-, Rohkost-, und Chlorophyllanteil mit einem überschaubaren Zeitaufwand steigern und so perfekte Gesundheit und Wohlbefinden erreichen können.

3 Kommentare

  1. Ich habe Stöckli und Excalibur lange benutzt und den Sedona einmal zum Testen ein paar Wochen gehabt. Für mich als Vollwertlerin ist ein Dörrgerat ein schönes Kann, kein Muss und daher nicht täglich im Einsatz, manchmal steht es auch einen oder zwei Monate unbenutzt. Mehr als einmal in der Woche dörre ich selten, selbst in Rohkostphasen (im Moment in der 13. Woche).
    Meine praktische Erfahrung sagt für mich: Für den kleinen Bedarf ist der Stöckli wunderbar. Excalibur und Sedona sind für mich eher wegen der quadratischen Fläche praktischer als der Stöckli, die horizontale Lüftung nicht so sehr. Beide halten die Rohkosttemperatur nur bedingt, sollte man selbst mit einem Min-Max-Thermometer „eichen“. Stöckli trocknete viel „langsamer“, daher traue ich ihm mehr (habe damals allerdings keine Temperaturtests gemacht). Sedona ist sicherlich das Spitzengerät, aber wer einen Excalibur hat (wie ich), muss nicht umsteigen, dafür ist der Unterschied nicht groß genug.
    Insoweit ist es lustig, das so ein bekloppter Test (danke für die kritische Darstellung!) dennoch meine Erfahrung bestätigt.

  2. Sehr geehrte Damen und Herren,

    angesichts Ihrer hier geäußerten Kritik zu unserem Dörrapparate-Testbericht aus dem ETM TESTMAGAZIN 07/2012 möchten wir die Gelegenheit nutzen, um im Folgenden zu den beiden genannten Aspekten Stellung zu nehmen.

    Der von Ihnen hier zitierte Satz, der i. Ü. nicht aus dem inmitten stehenden Testbericht selbst, sondern aus dem sog. Teaser zum Testbericht stammt, enthielt tatsächlich einen Fehler, den wir nunmehr allerdings dank ihrer Kritik behoben haben. Er sollte vielmehr heißen:

    „[…], alle anderen bieten mit stufenloser Temperatureinstellung das Dörren in Rohkostqualität.“

    Reichlich wunder nimmt uns allerdings die anschließend getätigte Äußerung (scil.: „Wenn man dann den Test näher betrachtet […]“). Hier erhellt eindeutig, dass der Autor den Testbericht selbst nicht „(…) näher betrachtet (…)“ hat bzw. hierbei doch allenfalls die gebotene Sorgfalt außer Acht gelassen hat: Denn im Testbericht selbst werden bei jedem einzelnen Dörrapparat jeweils die Art der Temperatureinstellung und die hierbei einstellbare Temperaturskala einschließlich der niedrigsten sowie der höchsten Temperatur ausdrücklich genannt (vgl. ETM TESTMAGAZIN, 07/2012, S. 86-92, jeweils im ersten Absatz unter „Handhabung“).

    Ferner haben wir in diesem Test bewusst Dörrapparate mit weit auseinander weichenden Marktpreisen zwischen 39,99 € und 379,99 € (Stand 07/2012) getestet, um hierdurch unseren Leserinnen und Lesern einen breiten Ausschnitt aus der gegenwärtigen Marktsituation zu präsentieren und ihnen hierdurch außerdem die Gelegenheiten zu bieten, selbst eine Abwägung zwischen der von uns ermittelten Dörrqualität, den sich in der Praxis ggf. als nützlich erweisenden zusätzlichen Funktionen usf. zum einen und dem Preis zum anderen anzustellen. Dass dies im Ergebnis nur zum Vorteil der Leserinnen und Leser gereicht, sollte ohne weiteres nachvollziehbar sein.

    Mit bestem Gruß
    Ihre ETM TESTMAGAZIN Redaktion

  3. @Liebes ETM Testmagazin
    Es ist ja wunderbar, wenn Ihr Euren Ruf hier verteidigen wollt: Aber geht’s nicht in etwas normalerem, ungesteltzten Deutsch und ohne die rechtsanwaltsähnlichen Floskeln? Meine Güte… ich denke das ist ein Magazin für Leser? Wer sich so waldschratähnlich ausdrückt, wird doch von keinem normalen Menschen, außer den eigenen Redakteuren vielleicht, mit Freude gelesen.
    Im Übrigen ist es völlig wahnwitzig, da stelle ich mich gegen die Gegendarstellung und auf die Seite der Testkritik, Billig- und hochpreisige Produkte zu vergleichen. Das Porsche-Bild oben war sehr schön, und das gibt es in keinem Bereich: Vielleicht demnächst ein Schneebesen im Vergleich mit einer Kenwood-Küchenmaschine?
    So kann sich ein Magazin mit einer vermeintlichen Richtigstellung völlig ins Abseits stellen, so ein Pech 🙂
    Ich habe vor wenigen Tagen auf meinem eigenen Blog genau das Gegenteil erlebt. Da hat sich ein Hersteller/Erfinder sehr freundlich eines satirischen Beitrags angenommen, den ich kurz zuvor veröffentlicht hatte. Das hinterlässt einen angenehmen Eindruck.
    Der obige Text heißt für mich nur: auf den Schlips getreten gefühlt und in Deutsch eine Sechs 🙂

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