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10 Tipps wie Sie eine Erkältung wirksam vorbeugen

29. November 2014

Herbst und Winter ist Hochsaison für Erkältungen. Unser Immunsystem ist geschwächt durch die Kälte, die fehlende Sonne, die deutlich kürzeren Aufenthalte und weniger Aktivität an der frischen Luft. Dazu kommt die trockene Heizungsluft und eine Ernährung, die meistens weniger Rohkost und dafür mehr fette, verarbeitete und konzentrierte Speisen enthält. Mit unseren Tipps zeigen wir Ihnen wie Sie den Viren etwas entgegensetzen und sollte es Sie erwischt haben die Erkältungsdauer deutlich reduzieren können. Mehr als ¾ der Erkältungskrankheiten fallen in die kalte und nasse Jahreszeit. Die unliebsamen Gäste befallen dabei meistens die Nasen- und Rachenschleimhäute, vermehren sich dort rasend schnell, schädigen die Schleimhäute und lösen Entzündungsreaktionen aus. Eine „harmlose“ Erkältung kann sich im schlimmsten Fall über Wochen hinziehen und es besteht das Risiko, dass die Beschwerden chronisch werden und dann nur noch mit starken Medikamenten in Zaum gehalten werden kann. Daher sollte das Immunsystem so unterstützt werden, dass Sie sich auch bei Menschenansammlungen wie in Bussen und Bahnen oder im Meeting keine Sorgen über Ihre Gesundheit machen müssen. Wir haben wertvolle Tipps zusammengetragen, die Ihre Abwehrkräfte unterstützen.

1. Erhöhen Sie Ihren Obst- und Gemüseanteil
Obst und Gemüse steckt voller Vitamine und Antioxidantien. Essen Sie so bunt wie möglich. Essen Sie frisches Obst, trinken Sie Obst in Form von Säften und (grünen) Smoothies, machen Sie sich einen Obstsalat. Multivitaminpräparate sind nicht nur teuer und relativ wirkungslos, sondern schaden wie neuste Studien beweisen meistens mehr als sie nützen. Die Natur kann man nicht kopieren. Die Vitamine im Obst und Gemüse kommen in einer optimalen Kombination mit Mineralien, Spurenelementen, Enzymen und sekundären Pflanzenstoffen und zwar mit den entdeckten und den noch nicht entdeckten.

2. Bewegen Sie sich ausreichend.
Nordic walkingNicht nur zur Vermeidung einer Winterdepression sollten Sie darauf achten auch in der dunklen Jahreszeit mindestens eine Stunde an der frischen Luft zu verbringen, wenn möglich bei Helligkeit. Auch an bewölkten Tagen kommt ein wichtiger Teil der Sonne durch und beugt der Winterdepression vor und aktiviert die Bildung von Vitamin D. Die Schleimhäute sind nicht der trockenen Heizungsluft ausgesetzt und können sich regenerieren. Ein Spaziergang in flottem Tempo ist vollkommen ausreichend um das Immunsystem zu aktivieren. Wichtig ist, dass Sie es regelmäßig machen. Es kommt frische Sauerstoff in die Lungen, abgestandene und durch zu wenig Lüften schadstoffbelastete Luft kann ausgeatmet werden.

3. Lüften Sie ausreichend
Beautiful woman breathing freshness airGerade wenn es kalt wird neigen wir dazu nicht mehr ausreichend zu lüften, denn die mühsam aufgeheizte Luft soll nicht wieder nach draußen entweichen. Lüften Sie trotzdem mindestens 2-3 Mal am Tag stoßweise, dazu sollten Sie ohne Durchzug zu machen die Fenster oder Türen vollständig für etwa 5 Minuten öffnen und die trockene Heizungsluft durch frischen Sauerstoff ersetzen. Forscher messen in schlecht gelüfteten Innenräumen häufig höhere Schadstoffbelastungen als an stark befahrenen Straßen. Die Kombination aus trockener Heizungsluft mit den Schadstoffen, die von Möbeln, Teppichen und Elektrogeräten abgegeben wird schwächt die Schleimhäute und fördert die Besiedlung mit Keimen. Beugen Sie vor indem Sie ausreichend lüften. Überheizen Sie die Räume nicht. Wärme ist zwar sehr angenehm, aber es ist klüger einen Pullover anzuziehen und mit 21 ° C. auszukommen als bei 25 °C. im T-Shirt durch die Wohnung zu rennen. Nicht nur Ihre Schleimhäute, sondern auch die Heizkostenabrechnung wird es Ihnen danken. Für die Nacht können Sie die Temperatur sogar noch einen Tick weiter runter regeln. Wenn Sie keine moderne Heizungsanlage haben kaufen Sie sich Thermostate für die einzelnen Heizkörper der Räume in denen Sie sich meistens aufhalten. So können Sie bequem die gewünschte Temparaturen und Uhrzeiten programmieren.

4. Hände häufig und gründlich waschen
Hände waschen. Schutz vor Neuer Schweine Grippe HN1Auch wenn es als unhöflich gilt, vermeiden Sie es Hände zu schütteln wenn um Sie alle herum schnupfen und schnäuzen. Wenn sich das Händeschütteln nicht vermeiden lässt, dann waschen Sie sich häufiger die Hände, aber nur Naßmachen nützt nicht, Sie müssen am besten 60 Sekunden mit viel warmem Wasser, mit ausreichend Seife arbeiten und die Fingerzwischenräume nicht vergessen. Vor allem nach dem Naseputzen sollten Sie sich die Hände waschen. Türgriffe, Lichtschalter und auch Computertastaturen sind reinste Brutstätten für ungewünschte Keime und meistens schlimmer belastet als eine Toilettenschüssel, weil diese deutlich häufiger gereinigt wird. Oder wann haben Sie zum letzen Mal Ihre Tastatur abgewischt oder ersetzt?

5. Tragen Sie warme Schuhe
Frau zieht Ihre Stiefel anWenn Sie kalte Füsse haben ziehen sich die Blutgefässe im gesamten Körper zusammen, was auch die Durchblutung der Schleimhäute reduziert, daher sollten sie Wert auf warme Socken und warme Schuhe legen.

Eine alte Überlieferung besagt zu Recht: „Halte Füße warm und den Kopf kalt, dann wirst du alt.“

Wissenschaftlich belegt ist es durch Ronald Eccles von der Cardiff University in Wales, dieser hat ein Experiment mit 180 Studenten gemacht, in der Gruppe „kalte Füsse“ entwickelten um den Faktor 2,5  mehr Studenten eine Erkältung.

6. Trinken Sie ausreichend
Senior woman drinking water in the morningNatürlich keinen Alkohol oder Cola 😉
Es geht um Wasser! Die Flüssigkeit hält die Schleimhäute schön feucht, so dass Viren besser abtransportiert werden können. Das Nr. 1 Getränk sollte immer mineralarmes Wasser sein. Heiße Tees werden zwar immer empfohlen, aber durch die hohe Temperatur trocknet der Hals, der durch die trockene Heizungsluft ohnehin belastet ist nur weiter aus. Kräutertees sind eine gute Wahl, aber lassen Sie den Tee am besten etwas abkühlen. Ergänzen können Sie das Wasser durch Schorlen aus frisch gepressten Säften mit einem Schuss Ingwer.

7. Wechselduschen regen den Kreislauf an
Happy man in the showerDuschen Sie abwechselnd kalt und warm und beenden Sie das Duschen mit kaltem Wasser. Wechselduschen regt den Kreislauf an. Der Wechsel von heißem und kaltem Wasser bewirkt, dass die Muskeln sich dehnen und  zusammenziehen, was die Entgiftung unterstützt, weil Schadstoffe aus den Muskeln abtransportiert werden. Wechselduschen regen den Kreislauf an und ein gut funktionierender Kreislauf hat viele Vorteile. Bei einem schwachen Kreislauf werden eventuell bestimmte Körperbereiche nicht ausreichend mit frischem Blut versorgt. Die weniger gut versorgten Bereiche werden nicht ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt kann und können nicht in notwendigen Maße Abfallstoffe abtransportieren. Als Folge sammeln sich Schlacken und Giftstoffe in diesen sauerstoff- und blutarmen Bereichen an und führen zu vorzeitiger Alterung und Krankheiten.

8. Gönnen Sie sich ausreichend Schlaf
sleeping dog and ownerWissenschaftler der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh haben herausgefunden, dass Schlafmangel das Immunsystem schädigt: Menschen, die weniger als sieben Stunden pro Nacht schlafen, erkälten sich drei Mal häufiger als Menschen mit mehr als acht Stunden Schlaf.
Einfache Lösung: früh genug ins Bett gehen und vor dem Schlafengehen keine schweren Mahlzeiten oder Alkohol konsumieren. Auch der sogenannte Manager-Mittagsschlaf in der Mittagspause oder nach der Arbeit am frühen Abend kann den Körper unterstützen und Erkältungen und Grippe vorbeugen.

9. Reduzieren Sie Stress
hangover catLeichter gesagt als getan, aber Stress kann bekanntermaßen dem Körper stark zusetzen und das Immunsystem richtig ausbremsen. Versuchen Sie gerade in der Erkältungszeit den Stress in der Arbeit zu reduzieren. Praktizieren Sie Entspannungstechniken und gewöhnen Sie sich Rituale wie bspw. bewusste Atemübungen. Schalten Sie Ihr Smartphone und das Email-Programm für zwei Stunden ab.

10. Benutzen Sie eine Nasendusche
NasenduscheMit einer Nasendusche sorgen Sie für die Hygiene und das Wohlbefinden Ihrer Nasenschleimhaut. Nasenduschen und die passende Salzmischung sind für wenige Euro in der Drogerie oder Apotheke erhältlich und werden mit einer Salzlösung gefüllt, die nicht nur Krankheitserreger wegspült, sondern auch noch die Schleimhäute befeuchtet. Es braucht ein wenig Übung, aber es lohnt sich. Auch für Kinder gibt es spezielle Nasenduschen. Auch Allergiker profitieren von der nebenwirkungsfreien Nasendusche. Wenn die Erkältung einen erwischt hat ist eine Nasendusche eine gute Alternative zu Nasentropfen.

Was sind Ihre Tricks und Tipps um eine Erkältung zu vermeiden? Schreiben Sie es uns bitte ins Kommentarfeld. Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat teilen und liken Sie es bitte.

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Simon Bodzioch beschäftigt sich seit 1998 mit den Themen "natürliche Gesundheit" und vegane Rohkost. Der PGS® Blog bietet Ihnen kostenlose Tipps, Rezepte, Videos und informiert über Produktneuheiten. Erfahren Sie, wie Sie Ihren Obst-, Gemüse-, Rohkost-, und Chlorophyllanteil mit einem überschaubaren Zeitaufwand steigern und so perfekte Gesundheit und Wohlbefinden erreichen können.

1 Kommentare

  1. Ich zitiere:
    „Versuchen Sie gerade in der Erkältungszeit den Stress in der Arbeit zu reduzieren. “

    Öhm, und Stress im Privatleben soll bleiben? Hehe…. 😉

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