Mixdauer von grünen Smoothies entscheidet über den Vitalstoffgehalt

Warum sie grüne Smoothies nicht zu lange mixen sollten

5. Dezember 2014

30 Sekunden (machen den kleinen grossen Unterschied)

– Gastbeitrag von Ralf Brosius –

Wenn die Anschaffung eines guten, leistungsfähigen Mixers beschlossene Sache ist, geht es als nächstes um die Details: wie gross, welche Farbe und… wie viele Euros? Alles muss stimmen, dann sind alle glücklich. Was ich im Rahmen einer solchen Entscheidungsfindung immer wieder feststelle ist, dass es bei diesem Schritt grundsätzlich um den Wunsch nach einer besseren, gesünderen Ernährungsweise geht. Es geht um eine Veränderung der persönlichen Essgewohnheiten und das ist auch immer eine Veränderung der Lebensgewohnheiten, unseres individuellen Lifestyle. Freuen sie sich darauf! Es kann sehr viel bewirken.

Es kommt aber eventuell beim Kauf eines Mixers, wie auch in anderen Bereichen wenn es um eine kostspielige Anschaffung geht, immer wieder zu einem Kompromiss aus Preis und Leistung. Verständlicherweise. Und das klingt zum dann Beispiel so: „Wir können doch auch das günstigere Modell mit etwas weniger Leistung nehmen und dann lassen wir den Mixer einfach länger laufen. Dadurch wird der Smoothie ja genauso cremig“. Das könnte so klappen. Aber wir sprechen hier wieder von einem Kompromiss, einem Kompromiss auf Kosten unserer Gesundheit.
Sich gesünder zu ernähren bedeutet ganz einfach ausgedrückt, in erster Linie mehr Nährstoffe und weniger Schadstoffe zu sich zu nehmen. Ein grüner Smoothie in Bio-Qualität bietet tatsächlich beides, ist blitzschnell zubereitet und schmeckt sehr lecker. So etwas nenne ich real fast Food und ich denke, genau das macht diesen revolutionären Trunk auch so beliebt. Aber was passiert eigentlich genau, wenn ich einen grünen Smoothie mixe?
Während des zerkleinern von Obst und Gemüse in frischem Wasser entsteht ein Strudel, in dem das Mixgut von den Messern weg an der Behälterwand in den oberen Bereich des Behälters und wieder zurück zu den Messern zirkuliert wird. Dabei entsteht einerseits Wärme durch Reibung und andererseits wird Sauerstoff in das Mixgut eingesogen. Je länger der Mixvorgang dauert, umso mehr Wärme produzieren wir und umso mehr Oxidation von Nährstoffen durch Sauerstoff findet statt.
Eigentlich ist beides nicht im Sinne von gesunder Ernährung, lässt sich aber nicht vollständig vermeiden. Was wir aber vermeiden können, ist eine längere bis sehr lange Laufzeit des Mixers um eine bestimmte Konsistenz zu erzielen. Um das zu erreichen, können wir z.B. Obst und Gemüse in kleinere Stücke schneiden, das hilft die Laufzeit etwas zu verkürzen. Ausserdem können wir bei der Anschaffung eines neuen Mixers auf die Drehzahl und die Messerqualität achten. Je höher die Drehzahl und je effektiver die Messer arbeiten, desto schneller ist ein cremiger und schmackhafter Smoothie fertig. Dabei sind zwei Dinge von entscheidender Bedeutung für unsere Gesundheit:
1. Erwärmung und Oxidation werden auf ein Minimum reduziert.
2. je feiner die Partikel umso mehr Nährstoffe sind verfügbar und
3. umso besser ist der Geschmack (mehr Nährstoffe = mehr Geschmack)

Merke: ein richtig guter grüner Smoothie sollte in 20 – 40 Sekunden hergestellt werden. Laufzeiten von einer Minute oder mehr reduzieren das Nähstoffpotential und schmälern den Effekt, den dieses wunderbare Getränk auf unsere Gesundheit haben kann. Und das wäre wirklich schade, wo wir doch nur eine Gesundheit haben.

Die beliebtesten Blender zur Herstellung von grünen Smoothies:

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Simon Bodzioch beschäftigt sich seit 1998 mit den Themen "natürliche Gesundheit" und vegane Rohkost. Der PGS® Blog bietet Ihnen kostenlose Tipps, Rezepte, Videos und informiert über Produktneuheiten. Erfahren Sie, wie Sie Ihren Obst-, Gemüse-, Rohkost-, und Chlorophyllanteil mit einem überschaubaren Zeitaufwand steigern und so perfekte Gesundheit und Wohlbefinden erreichen können.

1 Kommentare

  1. Ich habe mir heute mal einen roten Smoothie mit Erdbeeren und Blaubeeren gemixt und der hat dann richtig übel gerochen. Nicht die Maschine, sondern das Getränk…Geschmack war aber ok. Wovon kommt der Geruch?

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