Eine Frage höre ich seit vielen Jahren immer wieder:
Was ist eigentlich besser – frisch gepresster Saft oder ein Smoothie?
Oder anders gefragt:
Brauche ich eher einen Entsafter oder einen Mixer?
Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an, was du erreichen möchtest.
Ein Saft und ein Smoothie sind nämlich nicht einfach zwei Varianten des gleichen Getränks. Sie unterscheiden sich deutlich in der Herstellung, in der Konsistenz, bei den Ballaststoffen, bei der Verdauung und auch im Zeitaufwand.
Ich trinke seit 1996 regelmäßig frisch gepresste Säfte und seit 2008 nahezu täglich grüne Smoothies. Für mich ist daraus keine Glaubensfrage entstanden. Ich liebe beides – aber für unterschiedliche Situationen.
Kurz gesagt: Ein Smoothie ist eher eine kleine Mahlzeit im Glas. Ein frisch gepresster Saft ist ein leichter, konzentrierter Nährstoffkick.
Direkt zum passenden Abschnitt:
- Was ist der Unterschied zwischen Saft und Smoothie?
- Wann frisch gepresster Saft die bessere Wahl ist
- Wann ein Smoothie besser in den Alltag passt
- Was ist gesünder: Saft oder Smoothie?
- Saft oder Smoothie im direkten Vergleich
- Welches Gerät passt besser zu dir?
- Meine Entsafter- und Mixer-Empfehlungen
- Häufige Fragen zu Saft und Smoothie
Der wichtigste Unterschied: Saft wird gepresst, Smoothie wird gemixt
Beim Entsaften wird Obst, Gemüse oder Blattgrün mit einem Entsafter ausgepresst. Der Saft wird vom Trester getrennt. Im Trester landen ein großer Teil der festen Pflanzenfasern, also Fruchtfleisch, Schalenbestandteile, Kerngehäuse und Ballaststoffe.
Das Ergebnis ist ein dünnflüssiger, angenehm trinkbarer Saft.
Beim Smoothie ist das anders. Hier wird Obst, Gemüse oder Blattgrün im Mixer zerkleinert. Die ganze Frucht oder das ganze Gemüse bleibt weitgehend enthalten. Je nach Rezept kommt noch etwas Wasser, Pflanzenmilch oder Saft dazu, damit die gewünschte Konsistenz entsteht.
Das Ergebnis ist ein cremiges, dickflüssigeres Getränk mit Ballaststoffen.
Oder ganz einfach gesagt:
Der Entsafter trennt. Der Mixer zerkleinert.
Saft: leicht, klar und konzentriert
Frisch gepresste Säfte haben für mich einen ganz besonderen Reiz. Sie schmecken intensiv, sind farbstark und lassen sich sehr angenehm trinken.
Gerade Gemüsesäfte aus Karotten, Roter Bete, Sellerie, Gurke, Apfel, Ingwer, Kräutern oder Blattgrün liefern eine enorme Menge Geschmack in kurzer Zeit.
Der große Vorteil von Saft ist die leichte Verdaulichkeit. Da ein großer Teil der festen Fasern entfernt wurde, muss der Körper weniger Verdauungsarbeit leisten. Viele Menschen empfinden frisch gepresste Säfte deshalb als sehr angenehm, besonders morgens, zwischendurch oder nach dem Sport.
Ein Saft ist aber keine vollständige Mahlzeit. Er sättigt meist nicht so lange wie ein Smoothie. Gerade reine Obstsäfte können außerdem viel natürlichen Zucker enthalten. Deshalb empfehle ich im Alltag eher Gemüsesäfte oder Mischsäfte mit hohem Gemüseanteil.
Mein persönlicher Favorit ist ganz klar:
mehr Gemüse, etwas Obst, dazu Ingwer, Zitrone oder Kräuter.
So schmeckt der Saft frisch und rund, ohne zu süß zu werden.
Smoothie: sättigend, ballaststoffreich und alltagstauglich
Ein Smoothie enthält im Gegensatz zum Saft die Ballaststoffe der Zutaten. Genau das macht ihn sättigender.
Die Pflanzenfasern sorgen dafür, dass der Smoothie langsamer getrunken und verdaut wird. Dadurch bleibt man in der Regel länger satt. Besonders grüne Smoothies mit Blattgrün, Obst und etwas Wasser können eine wunderbare Möglichkeit sein, mehr frische Lebensmittel in den Alltag einzubauen.
Für mich ist der Smoothie deshalb besonders praktisch unter der Woche.
Obst grob zerteilen, etwas Blattgrün dazu, Wasser hinein, 30 bis 60 Sekunden mixen – fertig.
Auch die Reinigung ist schnell erledigt. Mixbehälter ausspülen, eventuell mit etwas Wasser kurz laufen lassen, fertig.
Das ist der große Alltagsvorteil des Mixers.
Was ist gesünder: Saft oder Smoothie?
Ich würde die Frage nicht mit „besser“ oder „schlechter“ beantworten.
Ein Smoothie enthält mehr vom ursprünglichen Lebensmittel. Du trinkst die Ballaststoffe mit, er sättigt länger und eignet sich je nach Rezept sogar als kleine Mahlzeit.
Ein Saft enthält weniger Ballaststoffe, ist dafür leichter zu trinken und wird von vielen Menschen als besonders bekömmlich empfunden.
Wenn du also möglichst viel vom ganzen Lebensmittel aufnehmen möchtest, ist der Smoothie im Vorteil.
Wenn du aber einen leichten, schnell trinkbaren Gemüsesaft möchtest, ist der Entsafter im Vorteil.
Meine Einschätzung: Smoothies sind ideal als ballaststoffreiche Alltagsmahlzeit. Säfte sind ideal als leichte, konzentrierte Ergänzung.
Der Unterschied bei den Ballaststoffen
Ballaststoffe sind keineswegs Ballast. Sie sind wichtig für die Verdauung, für eine gute Sättigung und für unsere Darmflora.
Im Smoothie bleiben die Ballaststoffe weitgehend enthalten. Deshalb macht ein Smoothie meist länger satt als ein Saft. Besonders wenn du zusätzlich etwas Fett oder Eiweiß einbaust, zum Beispiel Avocado, Nüsse, Hanfsamen oder ein hochwertiges Proteinpulver, kann ein Smoothie eine richtige Mahlzeit ersetzen.
Beim Saft werden die unlöslichen Faserstoffe größtenteils abgetrennt. Je nach Entsafter, Sieb und Zutaten bleiben zwar noch feine Bestandteile im Saft, aber deutlich weniger als im Smoothie.
Das macht den Saft leichter, dünnflüssiger und schneller trinkbar.
Saft, Smoothie und Blutzuckerspiegel
Ein Punkt, der heute für viele Menschen besonders wichtig ist, ist der Blutzuckerspiegel.
Hier haben Smoothies gegenüber Säften meist einen Vorteil – vorausgesetzt, sie bestehen nicht nur aus sehr süßem Obst. Da beim Smoothie die Ballaststoffe weitgehend enthalten bleiben, wird der natürliche Zucker aus Obst und Gemüse langsamer aufgenommen. Dadurch sättigt ein Smoothie meist länger und passt besser als kleine Mahlzeit in den Alltag.
Beim Saft sieht es etwas anders aus. Da ein großer Teil der Faserstoffe entfernt wird, kann der natürliche Zucker aus Obst schneller aufgenommen werden. Das gilt besonders für reine Obstsäfte aus Apfel, Orange, Traube oder Ananas. Sie schmecken zwar lecker, liefern aber in kurzer Zeit viel Fruchtzucker, ohne lange satt zu machen.
Wenn du deinen Blutzuckerspiegel möglichst stabil halten möchtest, würde ich bei Säften deshalb vor allem auf Gemüsesäfte setzen. Eine gute Basis sind Gurke, Sellerie, Karotte, Rote Bete, Spinat, Petersilie oder anderes Blattgrün. Obst kannst du sparsam für den Geschmack ergänzen – zum Beispiel mit einem halben Apfel, etwas Zitrone oder ein paar Stücken Ananas.
Bei Smoothies gilt ähnlich: Besser viel Blattgrün, etwas Obst und bei Bedarf eine kleine Eiweiß- oder Fettquelle wie Hanfsamen, Chiasamen, Nüsse, Mandelmus oder Avocado. So wird der Smoothie sättigender und alltagstauglicher als ein reiner Frucht-Smoothie.
Kurz gesagt: Für den Blutzucker sind grüne Smoothies und gemüsebetonte Säfte meist die bessere Wahl als reine Obstsäfte.
Nährstoffaufnahme: schnell oder langsam?
Säfte werden häufig als schnelle Nährstoff-Booster beschrieben. Das ist gut nachvollziehbar: Sie enthalten Flüssigkeit, Mineralstoffe, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und je nach Zutaten auch viel Chlorophyll, aber weniger feste Pflanzenfasern.
Dadurch fühlt sich ein Saft oft leicht und direkt an.
Smoothies liefern ihre Energie langsamer. Die Ballaststoffe bremsen die Verdauung und machen den Smoothie sättigender. Das kann im Alltag ein großer Vorteil sein, besonders wenn du morgens nicht richtig frühstücken möchtest, aber trotzdem etwas Nährstoffreiches brauchst.
Kurz gesagt:
Saft wirkt leichter und schneller. Smoothie sättigt länger und nachhaltiger.
Welche Zutaten eignen sich besser zum Entsaften?
Zum Entsaften eignen sich besonders wasserreiche und feste Zutaten:
- Karotten
- Rote Bete
- Gurke
- Stangensellerie
- Äpfel
- Birnen
- Orangen
- Ananas
- Granatapfel
- Ingwer
- Kurkuma
- Weizengras
- Spinat
- Petersilie
- Grünkohl
- Wildkräuter
Besonders gut finde ich Kombinationen aus saftigem Gemüse, etwas Obst und einer kleinen geschmacklichen Spitze durch Ingwer oder Zitrone.
Ein Klassiker wäre zum Beispiel:
Karotte, Apfel, Zitrone und Ingwer.
Oder grün und frisch:
Gurke, Sellerie, Apfel, Petersilie und Zitrone.
Welche Zutaten eignen sich besser für Smoothies?
Für Smoothies eignen sich besonders weiche, cremige und ballaststoffreiche Zutaten:
- Bananen
- Mango
- Beeren
- Avocado
- Pfirsich
- Spinat
- Feldsalat
- Grünkohl
- Wildkräuter
- Datteln
- Chiasamen
- Leinsamen
- Nüsse
- Mandelmus
- Pflanzenmilch
Ein Avocado-Saft ergibt wenig Sinn. Ein Avocado-Smoothie dagegen kann wunderbar cremig schmecken.
Umgekehrt ergibt eine Karotte im Mixer oft nur dann Sinn, wenn du einen sehr leistungsfähigen Hochleistungsmixer besitzt. Als Saft ist die Karotte dagegen ein Klassiker.
Zeitaufwand: Hier gewinnt meistens der Mixer
Beim Faktor Zeit gewinnt im Alltag meistens der Mixer.
Für einen Smoothie brauchst du oft weniger als fünf Minuten. Zutaten grob vorbereiten, mixen, ausspülen, fertig.
Beim Entsaften ist der Aufwand höher. Die Zutaten müssen je nach Gerät kleiner geschnitten werden. Danach wird entsaftet, anschließend müssen Presskammer, Sieb, Pressschnecke und Behälter gereinigt werden.
Mit modernen Self-Feeding-Slow-Juicern ist das deutlich komfortabler geworden als früher. Trotzdem bleibt das Entsaften meist etwas aufwendiger als das Mixen.
Das ist auch der Grund, warum bei mir unter der Woche oft der Smoothie gewinnt und ich mir am Wochenende mehr Zeit für frische Säfte nehme.
Lautstärke: Hier gewinnt meistens der Entsafter
Ein Hochleistungsmixer ist schnell, aber laut.
Ein guter Smoothie ist zwar oft nach weniger als einer Minute fertig, aber in dieser Minute ist ein leistungsstarker Mixer deutlich hörbar.
Ein Slow Juicer arbeitet wesentlich leiser. Er presst langsam, ruhig und mit niedriger Drehzahl. Wenn du morgens früh einen Saft machen möchtest, ohne die ganze Wohnung zu wecken, ist ein Entsafter meist angenehmer.
Haltbarkeit: Am besten frisch trinken
Ob Saft oder Smoothie: Am besten trinkst du beides frisch.
Direkt nach der Zubereitung sind Geschmack, Farbe und Frische am besten. Wenn du aus praktischen Gründen auf Vorrat vorbereitest, dann möglichst in einer randvoll gefüllten Glasflasche im Kühlschrank lagern und innerhalb von 24 Stunden trinken.
Ein Spritzer Zitrone kann helfen, Farbe und Geschmack länger frisch zu halten.
Trotzdem bleibt meine Empfehlung:
Frisch zubereiten, frisch trinken.
Entsafter oder Mixer: Was ist vielseitiger?
Wenn du nur ein Gerät kaufen möchtest, ist ein Hochleistungsmixer meist vielseitiger.
Mit einem guten Mixer kannst du nicht nur Smoothies herstellen, sondern auch Suppen, Saucen, Dressings, Pestos, Nussmus, Pflanzenmilch, Nicecream und cremige Rohkostgerichte.
Ein Entsafter ist stärker spezialisiert. Seine Königsdisziplin ist frisch gepresster Saft. Dafür kann ein Mixer echten Saft nicht ersetzen. Wenn du Karottensaft, Selleriesaft, Rote-Bete-Saft, Weizengrassaft oder Ingwer-Shots herstellen möchtest, brauchst du einen Entsafter.
Meine Empfehlung: Wenn du komplett neu startest und nur ein Gerät kaufen möchtest, ist ein guter Hochleistungsmixer meist der vielseitigere Einstieg. Wenn du gezielt Säfte, Selleriesaft, Gemüsesäfte oder Saftkuren machen möchtest, ist ein Slow Juicer die richtige Wahl.
Saft oder Smoothie im direkten Vergleich
Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Unterschiede zwischen frisch gepresstem Saft und Smoothie auf einen Blick.

| Kriterium | Frisch gepresster Saft | Smoothie |
|---|---|---|
| Herstellung | wird mit einem Entsafter gepresst | wird mit einem Mixer püriert |
| Konsistenz | dünnflüssig, klar bis leicht trüb | cremig, dickflüssiger |
| Ballaststoffe | deutlich reduziert | weitgehend enthalten |
| Sättigung | eher kurz | länger anhaltend |
| Verdauung | sehr leicht | sättigender, faserreicher |
| Geschmack | intensiv, frisch, klar | mild, cremig, vollmundig |
| Zeitaufwand | höher | geringer |
| Reinigung | je nach Entsafter etwas aufwendiger | meist sehr schnell |
| Am besten für | Gemüsesäfte, Selleriesaft, Karottensaft, Ingwer-Shots | grüne Smoothies, Frühstück, Mahlzeitenersatz |
| Gerät | Slow Juicer / Entsafter | Hochleistungsmixer |
Meine Empfehlung für den Alltag
Wenn du mehr Obst und Gemüse in deine Ernährung einbauen möchtest, musst du dich nicht für ein Lager entscheiden.
Kurz gesagt: Smoothies eignen sich ideal für den Alltag. Säfte sind eine hochwertige Ergänzung.
Ein grüner Smoothie am Morgen ist schnell gemacht, sättigt gut und bringt Ballaststoffe mit. Ein frisch gepresster Saft ist ideal, wenn du Lust auf einen leichten, intensiven Nährstoffkick hast.
Gerade Gemüsesäfte mit Karotte, Sellerie, Gurke, Roter Bete, Ingwer oder Blattgrün sind eine wunderbare Möglichkeit, mehr Frische in den Tag zu bringen.
Was ist besser zum Abnehmen?
Wenn das Ziel Gewichtsreduktion ist, würde ich Smoothies vorsichtig, aber etwas höher einstufen – vorausgesetzt, sie sind richtig zusammengestellt.
Ein Smoothie mit viel Blattgrün, etwas Obst, Wasser und eventuell einer Eiweiß- oder Fettquelle kann lange satt machen und eine Mahlzeit ersetzen. Worauf du dabei achten solltest, erkläre ich ausführlicher in meinem Beitrag über grüne Smoothies zum Abnehmen.
Ein Saft sättigt meist weniger lang. Reine Obstsäfte können außerdem viele Kalorien und viel natürlichen Zucker liefern, ohne dass man davon lange satt wird.
Wenn du Saft trinken möchtest, würde ich daher eher zu Gemüsesäften greifen und Obst nur sparsam für den Geschmack verwenden. Mehr dazu findest du in meinem Artikel über Säfte zum Abnehmen.
Was ist besser für empfindliche Verdauung?
Bei empfindlicher Verdauung werden Säfte oft leichter vertragen, weil ein großer Teil der festen Fasern entfernt wurde.
Smoothies enthalten mehr Ballaststoffe. Das ist grundsätzlich positiv, kann aber für empfindliche Menschen anfangs ungewohnt sein. In diesem Fall lieber klein starten, gut reife Früchte verwenden und nicht zu viele Zutaten kombinieren.
Ein einfacher grüner Smoothie aus Banane, Apfel, Spinat und Wasser ist oft bekömmlicher als ein wilder Mix aus zehn verschiedenen Superfoods.
Was ist besser für grüne Lebensmittel?
Grüne Lebensmittel sind für beide Varianten ideal.
Spinat, Petersilie, Grünkohl, Wildkräuter, Selleriegrün, Minze, Koriander oder Weizengras können sowohl entsaftet als auch gemixt werden.
Beim Smoothie bleiben die Pflanzenfasern erhalten. Beim Saft bekommst du ein leichteres, konzentrierteres Getränk.
Mein Tipp:
Wenn du mit grünen Smoothies startest, beginne mild. Spinat, Feldsalat oder Romanasalat sind für Einsteiger angenehmer als sehr intensive Wildkräuter.
Beim Saft kannst du grüne Zutaten wunderbar mit Gurke, Apfel, Sellerie oder Zitrone abrunden.
Welches Gerät solltest du kaufen: Entsafter oder Mixer?
Wenn du möglichst vielseitig starten möchtest, empfehle ich in den meisten Fällen zuerst einen guten Hochleistungsmixer.
Damit kannst du Smoothies, grüne Smoothies, Suppen, Pestos, Saucen, Dressings, Nussmus, Pflanzenmilch und Nicecream herstellen. Ein guter Mixer ist also ein sehr vielseitiges Küchengerät.
Wenn du aber ganz gezielt frische Gemüse- und Obstsäfte herstellen möchtest, führt kein Weg an einem guten Slow Juicer vorbei.
Ein Mixer kann keinen echten Karottensaft, Selleriesaft oder Weizengrassaft herstellen. Du kannst zwar einen Smoothie durch ein Tuch filtern, aber das ist umständlich und ersetzt keinen hochwertigen Entsafter.
Ein Slow Juicer ist deshalb die perfekte Ergänzung zum Mixer.
Unsere Entsafter-Empfehlungen
- Hurom H320N Slow Juicer: Dieser Entsafter ist nicht nur leistungsstark, sondern auch besonders einfach zu bedienen, weil er das Gemüse selbständig einzieht, zerkleinert und entsaftet, auch die Reingung ist schnell erledigt.
- Kuvings AUTO10S und AUTO8
- Angel Juicer: Der Angel Juicer ist ein horizontaler Twin-Gear Slow Juicer, der für seine hervorragende Saftausbeute und die bestmögliche Saftqualität bekannt ist. Für Gemüsesäfte, Weizengras, Stangensellerie und andere grüne Säfte wirst du keinen besseren Entsafter auf dem Markt finden.
- Sana Juicer 707: Er gehört zu unseren Empfehlungen als Selleriesaft-Entsafter, aber er ist natürlich auch perfekt für alle anderen Gemüsesorten sowie Früchte geeignet. Außerdem ist der Sana 707 leicht zu bedienen und im Handumdrehen gereinigt.
Unsere Mixer-Empfehlungen
- Vitamix E310: Der E310 ist der günstigste Vitamix Hochleistungsmixer und deckt alle Anwendungsbereiche professionell ab.
- Bianco di Puro Verde: Der erste Mixer von Bianco „Assembled in Germany“ – Bianco Mixer überzeugen mit Leistung und zeitlosem Design.
- Vitamix A3500i: Das Top-Modell von Vitamix lässt keinerlei Wünsche offen.
Fazit: Saft oder Smoothie?
Für mich gibt es keinen Sieger, sondern zwei unterschiedliche Werkzeuge.
Ein Smoothie ist ideal, wenn du eine schnelle, sättigende und ballaststoffreiche Mahlzeit im Glas möchtest.
Ein frisch gepresster Saft ist ideal, wenn du einen leichten, klaren und intensiv schmeckenden Obst- oder Gemüsesaft trinken möchtest.
Der Mixer ist im Alltag schneller und vielseitiger.
Der Entsafter ist unschlagbar, wenn es um echte Säfte aus Karotten, Sellerie, Roter Bete, Weizengras, Ingwer oder grünem Blattgemüse geht.
Wenn du neu in das Thema einsteigst, würde ich meist zuerst zu einem guten Hochleistungsmixer raten. Wenn du danach merkst, wie gut dir mehr frische Lebensmittel tun, ist ein Slow Juicer die perfekte Ergänzung.
Kurz gesagt:
Smoothies sättigen. Säfte beleben.
Und am besten ist es, wenn du beides so nutzt, wie es zu deinem Alltag passt.
Häufige Fragen zu Saft und Smoothie
Ist ein Smoothie gesünder als Saft?
Ein Smoothie enthält mehr Ballaststoffe und mehr vom ganzen Lebensmittel. Deshalb sättigt er länger und ist im Alltag oft die bessere Wahl als Mahlzeitenersatz. Ein Saft ist dagegen leichter, dünnflüssiger und wird von vielen Menschen als besonders bekömmlich empfunden.
Kann ein Mixer einen Entsafter ersetzen?
Nein, nicht wirklich. Ein Mixer stellt Smoothies her. Ein Entsafter trennt den Saft vom Trester. Du kannst einen Smoothie durch ein Tuch filtern, aber das ist aufwendig und ersetzt keinen guten Slow Juicer.
Kann ein Entsafter Smoothies herstellen?
Ein klassischer Entsafter ist für Saft gedacht. Manche Slow Juicer haben zusätzlich ein Smoothie- oder Püriersieb. Ein echter cremiger Smoothie gelingt aber meist besser im Hochleistungsmixer.
Was macht länger satt: Saft oder Smoothie?
Ein Smoothie macht in der Regel länger satt, weil die Ballaststoffe enthalten bleiben. Ein Saft ist leichter und eher als Ergänzung oder Zwischenmahlzeit geeignet.
Was ist besser morgens?
Wenn du schnell satt werden möchtest, ist ein Smoothie ideal. Wenn du morgens etwas Leichtes trinken möchtest, kann ein frisch gepresster Gemüsesaft angenehmer sein.
Welcher Saft ist besonders empfehlenswert?
Sehr beliebt sind Karottensaft, Selleriesaft, Rote-Bete-Saft, Gurkensaft, grüne Säfte und Ingwer-Shots. Ich empfehle im Alltag eher Gemüsesäfte als reine Obstsäfte.
Welche Zutaten gehören eher in den Mixer?
Bananen, Mango, Beeren, Avocado, Spinat, Nüsse, Samen, Pflanzenmilch und Proteinpulver eignen sich sehr gut für Smoothies.
Welche Zutaten gehören eher in den Entsafter?
Karotten, Rote Bete, Sellerie, Gurke, Apfel, Orange, Ananas, Ingwer, Kurkuma, Kräuter, Wildkräuter und Weizengras eignen sich sehr gut zum Entsaften.
Zum Schluss: Ich hoffe, dieser Vergleich hat dir geholfen, besser zu entscheiden, ob für dich eher Saft oder Smoothie in den Alltag passt. Aus meiner Sicht ergänzen sich beide wunderbar: Smoothies machen satt und sind schnell gemacht, Säfte schmecken intensiv und sind besonders leicht zu trinken. Was bevorzugst du – frisch gepresste Säfte oder cremige Smoothies?
Hallöchen,
danke für die tollen Inhalte!
Wir haben uns jetzt gerade erst einen Hochleistungsmixer bestellt, der auch eine Smoothiefunktion Funktion hat, jetzt noch einen Entsafter wäre ziemlich teuer und unnötig, da ich eigentlich nur eine Woche Saftfasten machen möchte. Ich habe mich mit dem Thema jetzt vertraut gemacht und daher ist meine Frage, ob das möglich wäre, dass ich einfach das Obst bzw Gemüse vor allem mixe und dann durch Siebe, dann habe ich auch den Saft. Würde das auch passen zum Saftfasten, oder eher nicht und WARUM?
Wenn der Entsafter nur für eine Woche Saftfasren im Jahr benutzt werden sollte ist die Alternative den Saft im Mixer zuzubereiten wirklich sinnvoll. Es spricht nichts dagegen das gemixte Obst oder Gemüse durch einen Nussmilch-Beutel zu geben, damit das Fruchtfleisch und die Faserstoffe entfernt werden und nur der klare Saft übrig bleibt.